Buchmalerei: Die Geheimnisse des Mittelalters in Bildern (Teil 1)

Wie verstehen wir eine Miniatur? Ganz einfach: Indem wir sie fragen! Doch warum sind die Perspektiven völlig unrealistisch? Und was machen all die Blumen in den Büchern?

Bücher sind unsere wichtigsten Zeitzeugen, teilweise auch unsere einzigen Zeitzeugen, da Statuen, Gemälde und Geschichten vom Hörensagen oft leider nicht so erhalten bleiben, wie sie ursprünglich erfasst oder gedacht waren.

Doch wie können wir diese Bücher deuten? Ist unser Verständnis von Zeit und Raum, Inhalt und Bedeutung, Größe und Relevanz noch dieselbe wie vor über 700 Jahren? Wie können wir die Vergangenheit deuten, wenn wir deren Kontext nicht kennen? Warum ist die Buchmalerei als stilistisches Medium des Mittelalters so ausschlaggebend? Und warum sind die meisten verfügbaren Texte religiösen Ursprungs?

 

Um unsere Geschichte lesen und verstehen zu können, ist es relevant, die korrekten Fragen zu stellen. Sei es nun die Frage nach dem Ersteller, dem Empfänger oder der enthaltenen Symbolik: im Mittelalter hatte jedes Detail der Miniaturen Bedeutung und Relevanz.

Die Bedeutung des Buches als Machtträger, sei es durch die äußeren Verzierungen oder durch detaillierte Goldmalereien, war durch das gesamte Mittelalter in Prunk und Glorie repräsentiert. Was die Darstellungen uns aber vermitteln wollen, finden Sie hier heraus!

⏰⏰ THEMEN ⏰⏰

0:00​ Wie verstehen wir eine Miniatur?

0:21 Intro

0:37 Buchmalerei und dessen Zeitraum als Medium

1:02 Kunstverständnis und Definition Miniatur

1:58 In medias res: Die Miniatur auf sich wirken lassen

2:27 Was müssen wir uns fragen? Wie müssen wir es deuten?

 

3:12 W-Fragen

4:10 Die Erfindung des Buchdrucks und das Ende der Buchmalerei

4:36 Die Bewahrung der Kunst in ihrer Urform

4:55 Miniaturen als Kinder ihrer Zeit

5:20 Spektrum

5:40 Outro

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